Reinald G. Mader testete für uns den einzigartigen DS 4 E-Tense der DS Automobiles:

„Sie bekommt auch gleich zu Beginn wie bei unseren Testfahrten immer üblich ihren Spitznamen und heißt für ein paar Tage passenderweise „Daisy“

Da steht Sie nun mit ihren 4,40m Länge und 1,83m Breite bei nur 1,47 m Höhe, also eher kein  SUV Format aber wie immer  gewachsen zum  namentlich gleichen Vorgängermodell.

Im Innenraum kann man mit dem hochwertigen Vollleder in Braun und alle den  nützlichen Extras  die man hier so an Board hat von „schöner Wohnen“ sprechen. 

Willkommen in der „Premium Kompaktklasse“

Auf den elektrisch verstellbaren Vordersitzen ist alles vorhanden um das Wohlbefinden zu steigern – Zum Beispiel  gibt es hier Sitzheizung/Sitzkühlung auch die Massagefunktion plus das beheizbare Lenkrad ist hier im Performance Line Paket enthalten.

Ein paar Worte zu „Wohn und Raum“:

Die bereits erwähnten, komfortablen Platzverhältnisse sind alles andere als beengend. Der Kofferraum fasst 390 Liter im Hybrid, 430 Liter im Verbrenner bzw. Diesel.

Innen wie außen ist alles sauber und hochwertig verarbeitet und trotz der optionalen 20 Zoll großen Räder gibt es keinerlei  klappern, scheppern  oder prellen auf tiefwinterlichen und verwehten Schneefahrbahn – Zusätzlicher DICKER Pluspunkt und Wintertest damit bestanden.

Überhaupt bekommt man im Innenraum fast nichts von der Außenwelt mit, alles wird hier nahezu perfekt gedämmt. Die DS ACTIVE SCAN SUSPENSION bügelt dank ihrer elektronischen Helferlein (fast) mühelos alles das weg, was auf österreichischen Straßen unter die Reifen kommt.

Weiter geht’s mit der Abteilung Technik und Ausstattung:

Die Multimediafunktionalität  ist mit dem FOCAL Soundsystem mehr als ausreichend , das Navigationsystem von TOMTOM kann alles was ein  Navi können muss (und noch ein bisschen mehr). Dank Android Auto oder Apple Car Play kann man sein Handy kabellos auf das große Display spiegeln und so wie gewohnt  seine Apps nutzen.

Das Headup Display projiziert noch besser als die erhöhten Armaturen in der Schwestermarke Peugeot die inzwischen schon wohlbekannt sind.

Zum Motorischen:

Hier an Board arbeiten ein 1.6 Liter Benziner mit 181 PS  und der E-Motor mit 110 PS sehr gut zusammen (Systemleistung 225 PS / 360 Nm). Im reinen Elektromodus kann man ca. 60 km und bis zu 135 km/h schnell fahren. 

In unserem Praxistest schafften wir damit knapp 50 km auf Autobahn (bis 135 km/h), Landstraße (70-90 km/h und Stadtgebiet (50 km/h) und hatten dabei weitere Funktionen wie Radio, Sitzheizung und Klima an. Also nichts mit frieren oder im extremen Stromparmodus gleiten, um den E-Motor nutzen zu können.

Im Hybridmodus schaltet dann natürlich hörbar der Benzinmotor dazu. Im Inneren passiert das Ganze noch relativ unaufgeregt. Alles in allem ist Hybrid eine gute Lösung. Auch Steuersparen hilft ein Hybrid schon ab dem Kauf eines solchen Fahrzeuges, wie wir nun beim Blick in die Preislisten wissen. Stichwort 0% NOVA  und  den angebotenen Umweltbonus den es derzeit noch gibt. Dass niedrigere Co2  Werte auch noch Steuer sparen, muss man ja nicht mehr extra erwähnen heutzutage.

Weitere erhältliche Motorvarianten  sind derzeit die Benziner mit 1.2 Liter 3 Zylinder mit 130 PS  und die 1.6. Liter 180 / 225 Benziner und ein 1,5 Liter  130 PS Diesel ( alle mit dem EAT 8.  Man liest dass es ab 2024 auch einen Vollelektrischen DS 4  mit einer Batteriekapazität von 104 kWh und dann mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometer geben soll. 

Weil schon die Frage kam wie ist der Unterschied zum  Peugeot 508 ist: keine bemerkbaren Abstriche in der Qualität. Die Technik ist natürlich in den 3 Jahren schon wieder um einiges verbessert worden. Allein der Touchscreen hat  sich zum gewohnten Tablett wie zuhause entwickelt und man kann spielerisch durch die Menüs „wischen und ziehen“. Aber natürlich ist der 508 trotz gleicher Plattform um einiges größer aber  nicht um so viel wie man vermuten würde aber eben doch 

Mit französischen Grüßen,

Euer Testpilot Reinald G.Mader der sich schon auf den nächsten Test mit dem Konzernbruder Peugeot 308 freut. Dann gibt es den direkten Vergleich zum jetzt getesteten DS4.“

(Reinald G. Mader, 2022)

 

Wir danken dir, Reinald, für deinen ausführlichen Testbericht und freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch!

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